Mittwoch, 4. Mai 2011

Ernährungsprotokoll

Wer weiß, was er is(s)t, is(s)t bewusster und gesünder. Schreiben Sie eine Woche lang die Lebensmittel auf, welche Sie konsumieren. So werden Essfallen schnell sichtbar.


                                             Ernährungsprotokoll



Mahlzeit

Lebensmittel / Getränke*


Menge**


Frühstück










Snack








Mittagessen










Snack





Abendessen





Snack




*     Möglichst genau Angaben ( Fettanteil bei Milch, Käse / Art bei Brot, z.B.:    
       Vollkornbrot)

**   Z.B.: Tasse, Scheibe, Stück, handvoll, Portion, Glas, Esslöffel, etc.

Sonntag, 10. April 2011

Ständige Proteinzufuhr gewährleistet Muskelwachstum und -erhalt

Französische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass man maximale Muskel-Zuwachsraten erzielen kann, indem man über den Arbeitstag verteilt alle 30 Minuten eine kleine Menge eines Proteinshakes trinkt, der insgesamt etwa 30g Proteine enthält. Hier eine genauere Trinkanleitung:

Schritt 1

Mixen Sie sich einen Proteinshake mit etwa zwei Esslöffeln Proteinpulver und einem halben Liter Milch (fettarm). 

Schritt 2

Nippen Sie alle halbe Stunde an Ihrem Shake, sodass er nach 6-8 Stunden aufgebraucht ist.

Schritt 3

Zu jedem Schluck Proteinshake trinken Sie ein kleines Glas Leitungs- oder Mineralwasser. So ist gleichzeitig gewährleistet, dass Sie auch genügend Flüssigkeit zu sich nehmen.

Das ständige Nippen sorgt dafür, dass Sie immer eine kleine Portion muskelaufbauender Proteine im Blut haben.
Achten Sie zudem darauf, dass Sie zum Frühstück und auch zum Abendessen immer genug Proteine (Portionsgrößen von max. 30g, da mehr Protein vom Körper nicht pro Mahlzeit aufgenommen werden kann) zu sich nehmen. 
Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sollten am Tag mind. 0,8g Eiweiß pro kg Körpergewicht zugeführt werden. Betreiben Sie Krafttraining, können Sie auf 1 - 1,2g Eiweiß pro kg Körpergewicht aufstocken.
Ihre Muskeln werden es Ihnen danken.

Donnerstag, 31. März 2011

Vorsicht vor verstecktem Zucker

Zucker kommt in den meisten industriell hergestellten Lebensmitteln vor. Betrachtet man die Zutatenliste des Lebensmittels, so meint man schnell feststellen zu können, ob es Zucker enthält oder nicht. Doch Zucker  kann sich auch hinter anderen Begriffen verstecken. Hier sind einige Zuckerarten, in denen das Wort „Zucker“ nicht vorkommt:

- Dextrose
- Fruktose
- Laktose
- Saccharose
- Galactose
- Sirup
- Honig
- Malz
- Maltodextrin
- Raffinade
- Stärke
- Melasse
- Fondant
- Karamell 

Mittwoch, 30. März 2011

Gerätetraining und der Alltagsnutzen

Eine Zusammenstellung der im Alltag hauptsächlich benötigten Muskulatur:


1.      Schulter & Armmuskulatur

Gerät
Muskulatur
Alltagsnutzen
Brustpresse

Pectoralis major, Deltoideus,
Triceps Brachii
- Schieben des Autos
- Zudrücken einer Tür
Ruderzug

Latissimus Dorsi, Deltoideus, Biceps Brachii,
Trapezius, Rhomboideen
- Heben einer Last
Latzug

Latissimus Dorsi, Biceps Brachii, Trapezius
Rhomboideen

- Alle Arbeiten die über
Kopf ausgeführt werden
Schulterpresse

Deltoideus, Triceps Brachii

- Alle Arbeiten die über
Kopf ausgeführt werden
- Decke streichen
- Sachen aufhängen (Überkopf)
Reverse Butterfly

Deltoideus, Trapezius, Rhomboideen

- Aufrechte Haltung
- Sicherung der Wirbelsäule (Verletzungsvorbeugung)
Klimmzug

Latissimus Dorsi, Rhomdoideen, Biceps Bachii,
- Heben einer Last

Dips

Pectoralis Major, Deltoideus, Triceps Brachii
- Aufstehen mit Abstützen vom Tisch



2.      Rumpf und Beckenmuskulatur

Gerät
Muskulatur
Alltagsnutzen
Hüftpendel

Extension: Gluteus Maximus
Flexion: Iliopsoas

- Stabilisieren und verbessern
des Gangbildes
- Schutz vor Stürzen
Rotationsmaschine
Obliquus Externus Abdominis, Obliquus Internus Abdominis,
Erector Spinae
- Aufrechter Gang
- Sämtliche Drehbewegungen
- Schulterblick im Auto
Rückenstrecker

Erector Spinae, Gluteus Maximus, Ischiocrurale Muskulatur
- Aufrechter Gang
- Aufrichten nach dem
Bücken
Bauchmaschine

Rectus Abdominis, Obliquus Externus Abdominis, Obliquus Internus Abdominis, Iliopsoas, Rectus Femoris
- Aufstehen vom Bett oder Sofa



3.      Beinmuskulatur

Gerät
Muskulatur
Alltagsnutzen
Beinpresse

Quadrizeps Femoris, Gluteus Maximus, Ischiocrurale Muskulatur (Oberschenkelrückseite), Erector Spinae
- Treppensteigen
- Skifahren / Snowboardfahren (Sicherung der Knie) 
- Fahrrad fahren
Beinstrecker

Quadrizeps Femoris
- Treppensteigen
- Skifahren / Snowboardfahren
- Fahrrad fahren
Beinbeuger

Ischiocrurale Muskulatur, Gastrocnemius

- Treppensteigen
- Allgemein besseres Gangbild
- Sicherung vor Stürzen
Adduktion
Adduktorengruppe
- Skifahren / Snowboarden
Wadenheben

Gastrocnemius, Soleus

- Verbessertes Gangbild
- Treppensteigen
- Auf Zehensitzen stehen

nach Stephan Geisler, DSHS

Montag, 28. März 2011

Formeln zur Berechnung des Idealgewichtes


Es gibt zwei einfache Möglichkeiten das Idealgewicht zu berechnen. Zum einen die sogenannte „Broca-Formel“ und desweiteren die Berechnung des sogenannten „Body Mass Index“, kurz BMI.
Wichtig: Für Menschen mit überdurchschnittlich viel Muskulatur sind die Formeln hinfällig.


Broca-Formel

Die Broca-Formel stellt eine sehr einfache Form der Idealgewichtsberechnung dar.
Die Formel ist recht simpel:

Normalgewicht = Körpergröße in cm – 100

Ist man zum Beispiel 180 cm groß und wiegt 80kg so hat man Normalgewicht.
(80kg = 180 cm -100)

Leider sagt die Broca-Formel nichts über die Muskel-Fett-Verteilung im Körper aus. Somit kann ein 180cm großer Mann auch mit 80kg zumindest übergewichtig aussehen, alternativ aber auch sehr durchtrainiert sein.


BMI

Der BMI berechnet sich aus dem Körpergewicht (in Kilogramm) dividiert durch das Quadrat der Körpergröße (in Meter).

Körpergewicht in kg
(Körpergröße in m)²

Der ideale BMI ist altersabhängig:

Alter
BMI
19-24 Jahre
19-24
25-34 Jahre
20-25
35-44 Jahre
21-26
45-54 Jahre
22-27
55-64 Jahre
23-28
>64 Jahre
24-29


Weiterhin lassen sich die BMI-Werte wie folgt einordnen:

Klassifikation
m
w
Untergewicht
<20
<19
Normalgewicht
20-25
19-24
Übergewicht
25-30
24-30
Adipositas
30-40
30-40
massive Adipositas
>40
>40
                       

Leider lässt sich auch hier nichts über das Muskel-Fett-Verhältnis sagen. Ein 23 jähriger Mann mit einem BMI von 27 kann entweder übergewichtig oder aber sehr muskulös sein.

Zur optimalen Berechnung ihres Idealgewichtes und zur Messung der Körperzusammensetzung (Fett-Muskeln-Wasser) benötigen Sie eine spezielle Waage und/oder einen erfahrenen Trainer.

Sonntag, 6. März 2011

Die zehn eiweißreichsten Lebensmittel

Eine eiweißreiche Ernährung spielt für den Muskelerhalt und den Muskelaufbau eine entscheidende Rolle. Hier eine Zusammenstellung der zehn eiweißreichsten Lebensmittel inklusive Angabe des Eiweiß- und Kaloriengehalts und der enthaltenen Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine:

Quark (Magerstufe)
- Eiweißgehalt pro 100g: 12,5g
- Calcium
- Kalorien pro 100g: 65 kcal

Putenfleisch / Hünchenfleisch
- Eiweißgehalt pro 100g: 24g
- Eisen, Magnesium, Calcium
- Kalorien pro 100g: 120kcal

Tunfisch (in eigenem Saft)
- Eiweißgehalt pro 100g: 25,5g
- Selen, Omega-3-Fettsäuren,  Jod und Vitamin D
- Kalorien pro 100g: 110kcal

Buttermilch
- Eiweißgehalt pro 100ml: 3,5g
- Calcium
- Kalorien pro 100g: 40kcal

Hüttenkäse
- Eiweißgehalt pro 100g: 12g
- Calcium und Kalium
- Kalorien pro 100g: 65kcal

Shrimps
- Eiweißgehalt pro 100g: 24g
- Selen und Vitamin D
- Kalorien pro 100g (ca. 4 mittelgroße Shrimps): 120kcal

Eier
- Eiweißgehalt pro 100g: 13g
- Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente
- Kalorien pro 100g (etwa zwei Eier der Klasse M): 155kcal

Eiweiß-Shakes (verschiedene Sorten)
- Eiweißgehalt pro 100g: 80-90g
- Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, essentielle Aminosäuren
- Kalorien pro 100g (etwa 3-4 Portionen): 300-400 kcal

Kochschinken
- Eiweißgehalt pro 100g: 20g
- Eisen
- Kalorien pro 100g: 100kcal

Lachs
- Eiweißgehalt pro 100g: 17g
- Selen, Omega-3-Fettsäuren,  Jod und Vitamin D
- Kalorien pro 100g (je nach Sorte): 120-180 kcal

Dienstag, 15. Februar 2011

Tipps und Tricks für den (Halb-) Marathon

Hier eine Zusammenstellung von Tipps und Tricks für die erfolgreiche Teilnahme an einem (Halb-) Marathon:

Vor dem Lauf

- Setzen Sie sich realistische Ziele. Wollen Sie den Lauf einfach nur durchhalten? Oder wollen Sie den Halbmarathon in 1:30h laufen? Als Anfänger gilt: Vermeiden sie Frustration durch unrealistische Zielsetzung. Gehen sie es langsam an. Gehpausen sind keine Schande, sondern ein wichtiger Schritt zur Leisungssteigerung

- Vernachlässigen Sie nicht den Faktor „Kraft“. Stabilisationstraining zur Stärkung der Körpermitte ist unbedingt notwendig. Nur eine stabile Körpermitte kann die Strapazen eines langen Laufes verarbeiten.

- Lange Läufe sind ein bis zwei Monate vor dem (Halb-) Marathon notwendig um sich physisch als auch psychisch auf die lange Wettkampfdistanz vorzubereiten.

- Tragen Sie die Kleidung, welche Sie beim (Halb-) Marathon tragen werden, auch schon bei einigen Traininigsläufen. So können Sie zum Beispiel rechtzeitig feststellen, ob ihre Socken bzw. Schuhe zur Blasenbildung neigen, ihr T-Shirt scheuert oder ihre Hose nicht richtig sitzt. 

- Sich vor dem Lauf mit Kohlenhydraten versorgen ist notwendig, damit ihre Speicher für den Lauf optimal gefüllt sind. Stehen Sie rechtzeitig auf und frühstücken sie ausreichend.

- Bei längeren Wartezeiten vor dem Start müssen Sie darauf achten, dass Sie bei kälterem Klima nicht auskühlen. Nehmen Sie deshalb unbedingt einen alten Pullover oder ähnliches mit, welchen Sie dann erst kurz vor Laufbeginn ausziehen und an den Rand legen.


Während des Laufs

- Bei Krämpfen oder anderen Muskelbeschwerden nicht weiterlaufen, sondern kurz am Rand anhalten, um die betroffene Muskulatur leicht zu massieren und zu dehnen. Dann erst langsam weiterlaufen und allmählich auf ihr Tempo zurückkommen.

- Achten sie auf eine gleichmäßig tiefe Atmung. Falls es ihnen möglich ist sollten sie durch die Nase einatmen und durch den Mund ausatmen. Bei höherem Tempo steigen sie dann auf das Ein- und Ausatmen über den Mund um.


Nach dem Lauf

- Nehmen sie direkt nach dem Lauf viel Flüssigkeit und auch Kohlenhydrate in flüssiger (Sportgetränk) und fester Form (Banane, etc.) zu sich, um die Speicher schnell wieder zu füllen und die Regeneration schnell einzuleiten.

- lockeres Auslaufen bzw. Gehen nach dem Lauf beschleunigt die Regeneration. Zusätzlich sind Dehn- und Lockerungsübungen sinnvoll, um die beanspruchte Muskulatur zu beweglicher zu machen.

- Gönnen sie sich und ihrem Körper nach dem Lauf eine ausreichend lange Pause.
Faustformel: Für jeden gelaufenen Kilometer einen halben Tag trainingsfrei (bei 21km also etwa 10 Tage pausieren)