Samstag, 10. März 2012

Sixpack - Voraussetzungen

Zuerst einmal: Jeder kann ein Sixpack haben. Unterschiede in der Ausprägung des Sixpacks lassen sich allerdings nicht leugnen. Dies hat unter anderem mit der Aufteilung in die drei Körpertypen zu tun (Beitrag Dez´11: Die drei Körperformen). Vor allem aber die Ausprägung des Unterhautfettgewebes am Bauch bestimmt die Ausbildung des Sixpacks. Hier hilft nur eine drastische Reduzierung des Körperfetts auf mindestens 12-10% bei Männern und mindestens 16-18% bei Frauen. Ebenfalls ist die Reaktion auf bestimmte Reize zur Verdickung der Bauchmuskulatur genetisch bedingt. Ein spezifisches Bauchtraining kann hier wahre Wunder bewirken. Optimalerweise wird der Bauch mit Hypertrophiereizen beansprucht, um ein Muskelwachstum auszulösen. 3-4 Sätze à 10-12 Wiederholungen sind die optimale Wahl für das Bauchmuskelwachstum. Sind die Bauchmuskeln bei diesen Satz- und wiederholungszahlen noch nicht ausgereizt, so kann und muss mit Gewichten gearbeitet werden. Mit Konsequenz und Disziplin sei ein Sixpack somit jedem gegönnt.


Samstag, 25. Februar 2012

Mythos "lokale Fettverbrennung"

Der Körper des Menschen besitzt nur ein Stoffwechselsystem. Wird der Körper beansprucht und nutzt Fett als Energiequelle, so greift er immer auf die kompletten Fettreserven zurück. Eine lokale Fettverbrennung (zum Beispiel durch Bauchmuskeltraining) ist demnach nicht möglich. Für Abnehmwillige ist es viel wichtiger große Muskelmassen während der Trainingseinheit zu bewegen, umso eine große Menge an Energie zu verbrauchen. Eine Ausnahme von dieser Regel gibt es allerdings: Die Fettpölsterchen im Gesicht werden besonders schnell als Energiequelle herangezogen. Der Vorteil: Ihren Mitmenschen fällt der Fettverlust besonders schnell auf. Motivierender Zuspruch kann Ihnen helfen weiterhin hart und konsequent zu trainieren um Ihre Ziele zu erreichen.

Samstag, 11. Februar 2012

Steigerung der Fettverbrennung durch Lauftraining

Das Laufen die Fettverbrennung ankurbelt ist allseits bekannt. Doch wie maximieren Sie Ihre Fettverbrennung? Hier ein paar nützliche Tipps:

·    Abwechslung sorgt für ständig neue Trainingsreize. Laufen Sie also nicht wochenlang mit gleichem Tempo die gleiche Strecke, sondern variieren Sie ihre Gewohnheiten. Laufen Sie Ihre Lieblingsstrecke doch einmal anders herum. Schon diese kleine Veränderung kann für neue Reize sorgen.

·        Trainieren Sie auch mal auf nüchternen Magen. Direkt nach dem Aufstehen ein Glas Wasser trinken, die Laufschuhe schnüren und los gehts! Sie können sich sicher sein, dass bei diesem Lauf beinahe ausschließlich Fett verbrannt wird, da ihre Zuckerreserven im Körper über die Nacht so gut wie aufgebraucht sind. Ein zusätzlicher Fettverbrennungsturbotrick: Trinken Sie einen Espresso vor dem Lauf (ohne Milch und Zucker!).

Ganz wichtig: Beim Lauf auf nüchternen Magen sollten Sie unbedingt auf die Intensität der Belastung achten! Bewältigen Sie diesen Lauf mit geringer Intensität. Intervalle, also Tempowechsel, müssen hier unbedingt vermieden werden, da es sonst zu einer Überlastung der Energieversorgung kommen würde. Ein sogenannter "Hungerast" mit Unwohlsein und Schwindelgefühl wäre die Folge.

·      Längere Läufe verbrennen mehr Fett als kürzere Läufe. Dies ist allerdings wiederum von der Intensität des Laufes abhängig. Ein schneller 30 minütigerLauf kann somit tatsächlich härter an ihren Fettpolstern nagen als ein gemütlicher 45 minütiger Dauerlauf. Am besten Sie variieren Ihr Tempo gelegentlich zwischen moderat und schnell und heizen so Ihre Fettverbrennung zusätzlich an.

                                                                  berlin-pics  / pixelio.de

Freitag, 20. Januar 2012

Low-Carb-Diät: Sinnvoll oder überbewertet?

Die “Low-Carb-Diät” ist in aller Munde. Doch wie sinnvoll ist diese Art von Diät für den sportlich-aktiven Menschen?
Eine Low-Carb-Diät kann man mit einem Schwamm vergleichen, aus dem Sie das Wasser gewrungen haben. Sie verlieren Gewicht, nämlich Wasser. Sobald Sie wieder Kohlenhydrate zu sich nehmen – und das werden Sie höchstwahrscheinlich – nehmen Sie auch wieder an Körpergewicht zu. Der Grund: Jedes Gramm Kohlenhydrate, welches Sie im Körper als sogenanntes “Glykogen”  in Leber und in Ihrer Muskulatur speichern, lagert zusätzlich 3 Gramm Wasser ein.
Für Ausdauersportler, auch für Gelegenheitsläufer, ist eine Low-Carb-Diät nicht zu empfehlen. Sinn hingegen macht die allseits bekannte Regel, am Abend auf Kohlenhydrate zu verzichten. Hierdurch greift der Körper im Schlaf auf Fettreserven zurück, aus denen er die Energie zur Regeneration des Körpers zieht. Allerdings sollte beim Verzicht auf Kohlenhydrate am Abend eine ordentliche Menge Eiweiß (als Abendsnack etwa 0,5g Eiweiß pro kg Körpergewicht) zu sich genommen werden, da sonst die Muskeln im Schlaf abgebaut werden.

Vereinfacht gesagt: Verzichten Sie am Abend auf Kohlenhydrate, aber verzichten Sie nicht den ganzen Tag darauf. Zudem sollte die letzte Mahlzeit des Tages eiweißreich sein!

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Kaloriengehalt von beliebten (nicht-) alkoholischen Getränken

Eine Liste der beliebtesten Getränke und ihr Kaloriengehalt, unterteilt in 6 Kategorien:

Wein und Sekt

Sherry 58kcal / 5cl
Portwein 77kcal / 5cl
Champagner 80kcal / 100ml
Sekt, halbtrocken 102kcal / 100ml
Müller-Thurgau 123kcal / 200ml
Dornfelder 134kcal / 200ml
Grauburgunder 146kcal / 200ml
Shiraz 156kcal / 200ml

Bier und Weizen

Weizen, alkoholfrei 20kcal / 100ml
Pils, alkoholfrei 25kcal / 100ml
Altbier 41kcal / 100ml
Hefeweizen 43kcal / 100ml
Guinness 43kcal / 100ml
Export 44kcal / 100ml
Kölsch 45kcal / 100ml
Malzbier 49kcal /100ml
Bockbier 61kcal / 100ml

Cocktails

Bloody Mary 114 kcal
Pimm’s No.1 140kcal
Mojito 156kcal
Jäger-Lime 172kcal
Tom Collins 180kcal
Manhattan 180kcal
Martini 241kcal
Mai Tai 246kcal
Caipirinha 254kcal
Zombie 287kcal

Longdrinks

Campari-Soda 100kcal
Gin Tonic 109 kcal
Wodka-Cranberry 142kcal
Srewdriver 160kcal
Whiskey-Cola 163kcal
Campari-Orange 168kcal
Greyhound 175kcal
Cuba Libre 198 kcal


Alkoholfreie Cocktails

Fruit-Punch 96kcal
Jogger 214 kcal

Heißgetränke

Kaffee, schwarz 2,5kcal / 125ml
Latte Macchiato 103kcal / 250ml
Punsch 164kcal / 200ml
Grog 175kcal / 150ml
Glühwein 195kcal / 200ml
Eierpunsch 337kcal / 200ml

Deko

Cocktail-Kirsche 30kcal

Samstag, 8. Oktober 2011

Die richtige Menüplanung für Sportler

1.      Öfters kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt halten den Blutzuckerspiegel konstant und sorgen für regelmäßige Energiezufuhr

2.      Nicht oder kaum bearbeitet Kohlenhydrate (Vollkorn) den industriellen Kohlenhydraten (raffinierter Zucker) vorziehen

3.      Über den Tag verteilt viel trinken

4.      Auch während des Trainings ausreichend trinken

5.      Niemals das Frühstück auslassen. Ein Joghurt, ein kleines Müsli oder ein paar Stücke Obst gehen immer

6.      In jeder Mahlzeit müssen Proteine enthalten sein. Optimal wäre auch ein kleiner Anteil an „gesunden“ Fetten

7.      Die Menge der aufgenommenen Kohlenhydrate sollte an die sportliche Aktivität angepasst sein.

8.      Orientierungswerte je nach Leistung:
1,2-2g Proteine pro kg Körpergewicht
3-8g Kohlenhydrate pro kg Körpergewicht
1-2g Fette pro kg Körpergewicht

Montag, 5. September 2011

K - Taping

Was ist K-Taping?

K-Taping (auch: Physio-Taping, Kinesio-Taping, Kinseo-Taping, Medi-Taping) ist eine Form des therapeutischen Tapens. K-Tape ist dehnbarer als normales Sporttape und damit sowohl im Sport-, als auch im alltäglichen Leben vielseitig einsetzbar. Während meist weißes, nicht dehnbares Sporttape die Gelenke nach Sportverletzungen stabilisieren soll, findet K-Tape Anwendung in vielen Gebieten:

- Verbesserung der Gelenkfunktion
- Verbesserung der Muskelfunktion
- Schmerzlinderung aller Art
- Beseitigung von Zirkulationsbeschränkungen (Verbesserung des Lymphflusses)
- Stabilisierung
- Wärmende/Kühlende Funktion 


Bedeutung der Farben

Technisch betrachtet sind alle K-Tapes identisch (gleiche Stärke, Dehnbarkeit, gleiches Material). Die Bedeutung der unterschiedlichen Farben wird aus der Farbenlehre in der Farbtheraphie abgeleitet. Demnach wirkt beispielsweise die Farbe rot wärmend, während die Farbe blau eher kühlend wirken soll. Unser Bewusstsein spielt uns hierbei einen Streich. Eben diese Assoziation der Farbe rot mit Wärme bzw. der Farbe blau mit Kälte kann helfen muskuläre Probleme durch Wärme/Kälte zu lindern und schließlich zu beheben. Schwarze, grüne und K-Tapes in Hautfarbe wirken bewusst neutral und können unter anderem zur Stabilisation benutzt werden.